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ZEITTAFEL I
GRIECHISCHE GESCHICHTE
3000 v. Chr. - 448 v. Chr. (Ende der Perserkriege) |
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| Wirtschaft | Wissenschaft, Entdeckungen | Literatur, Schrift | Politik, Recht | Musik, Architektur, Malerei etc. | Philosophie, Religion |
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Zeit |
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Aus von Norden einwandernden indogermanischen Stämmen, der kretischen Kultur und kulturellen Anteilen aus Kleinasien erwächst die griechische Kultur mit ihren Stadtstaaten (Polis). |
| Vom Orient werden übernommen: Getreideanbau, Metallbearbeitung (Kupfer, Bronze, Eisen), Steinbaukunst, Bau von rechteckigen Wohnhäusern mit Vorhalle (Megaron), Stadt als Siedlungsform, Waffentypen, und das Alphabet. | ||
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um 3000 v. Chr. |
Troja |
Älteste Burgen von Troja enstehen. Troja I mit Megaronhäusern; Troja II, das in einer gewaltigen Feuersbrunst untergeht. |
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um 2500 v. Chr. |
Kreta |
Anfänge höherer Kultur auf Kreta, nach dem König Minos benannt als kretisch-minoische Kultur. Farbenfrohe Keramik. Verwirrender Bau der Palastanlagen in Knossos und Phaistos. |
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Handel und religiöser Austausch mit Ägypten |
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Linear A-Tafeln |
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um 1700 V. Chr. |
Kreta |
Zerstörung durch Erdbeben und Neubau der kretischen Paläste. Kunsthandwerk naturalistisch ohne Monumentalität. |
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Naturreligion, heilige Bezirke und Bäume, Prozessionen und Stierspiele, Überwiegend weibliche Gottheiten |
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Kretische Gesandte am Hofe des ägyptischen Neuen Reiches. Ausstrahlung der minoischen Kultur auf das griechische Festland. |
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um 1700 v. Chr |
Griechenland |
Einwanderung der indogermanischen Frühgriechen, Ausbreitung bis Kreta und Zypern. |
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um 1600 v. Chr. |
Griechenland |
Schachtgräber von Mykene mit Goldbeigaben im minoischen Stil. |
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Verschmelzung mit der Urbevölkerung, Übernahme vorgriechischer Gottheiten. |
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Linear B-Tafeln |
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um 1400 v. Chr |
Kreta |
Zerstörung der Palaststädte Kretas, Ende der minoischen Kultur. |
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um 1400 v. Chr. |
Griechenland |
Hochblüte der frühgriechischen (mykenischen) Kultur |
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um 1300 v. Chr. |
Griechenland |
Kriegstechnik: Streitwagen wird eingeführt |
| Burganlagen (Mykenä, Löwentor und Tyrins), Monumentalbauten, Kuppelgräber (Schatzhaus des Atreus in Mykenä) als Totenkult für Herrscher. | ||
| Vorrangstellung des Königs von Mykene | ||
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Reger Austausch mit dem Orient, Sizilien, und Nordeuropa |
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Troja |
Burg VI / VIIa |
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Griechenland |
Mykenische Fürstensitze: Akropolis in Athen, Pylos, Orchomenos (in Böotien und Thessalien) |
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Geburt und Ausbreitung des Hellenismus |
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um 1200 v. Chr. |
Troja / Griechenland |
Illyrische "Seevölker" wandern im Mittelmeer. Untergang der mykenischen Kultur. Zerstörung von Troja VIIa, Die Eroberer verschmelzen mit der griechischen Bevölkerung und gründen neue Staaten: Argos, Sparta, Korinth ((Dorische Wanderung) |
| um 900 v. Chr. | Griechenland | Der streng geometrische griechische Vasenstil entsteht. |
| Vorrang des kriegerischen Adels. | ||
| Leichenspiele, Religion der olympischen Götter. Orakel von Dodona und Delphi. | ||
| Heldenepen Homers. (Ilias und Odyssee) | ||
| Entstehung der Stadtstaaten (Polis) | ||
| Um 800 v. Chr. | Griechenland |
Niedergang des griechischen Mittelalters, Fehdewesen, Wilkürherrschaft des Adels, Ruf nach Gerechtigkeit und Ordnung. |
| Dichtung des Hesiod ( Götterlehre, Lob der Landarbeit) | ||
| um 776 v. Chr. | Griechenland |
Beginn der olympischen Spiele. Diese wurden alle 4 Jahre beim Heiligtum des Götterkönigs Zeus in Olympia (Landschaft Elis) abgehalten. Ausser ihnen gab es Isthmische Spiele (Korinth), Nemeische Spiele (Nemea bei Korinth), Pytische Spiele ( Delphi) |
| Gesetzgebung Lykurgs im dorischen Sparta, infolge Neuordnung des Heerwesens. | ||
| Die Vollbürger Spartas (Spartiaten) tragen das neugestaltete Kriegswesen. Geburt der Idee des Staates, der von gleichberechtigten Bürger. | ||
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Taktik der Phalanx (Walze), einer grossen und disziplinierten Masse schwerbeffneten Fussvolks. Die alten Einzelkämpfer unterliegen. |
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seit 754 v. Chr. |
Griechenland /Sparta |
Neben das erblichen Königtum treten 5 jährlich gewählte "Ephoren" als Bürgervertreter. |
| Die spartanische Jugend wird kaserniert und unterliegt hartem miltärischem Drill. Homoerotische Neigungen während der Kasernierung sind verbreitet und gelten als militärisch leistungsfördernd. | ||
| Heloten (politisch rechtlose Staatssklaven) bewirtschaften das Umland. Perioken (Umwohner Spartas, keine Vollbürger) treiben Handel und Gewerbe, zahlen Abgaben und müssen Wehrdienst leisten. | ||
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Eisengeld wird eingeführt |
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| um 720 v. Chr. | Griechenland /Sparta | Spartiaten unterwerfen das dorische Messenien ( 1. Messenischer Krieg). Die Besiegten werden zu Heloten. Ein Aufstand scheitert an den überlegenen spartanischen Kriegsttechniken (2. Messenischer Krieg) |
| um 750 - 650 v. Chr. | Griechenland | Kolonisation durch Griechenland im Mittelmeer. (Sizilien, Unteritalien, die meisten Küstenstädte des Mittelmeers und des schwarzen Meeres.
Wichtige griechische Gründungen: Syrakus, Tarent, Byzanz, Massilia (Marseille), Kyrene. Blütezeit Ioniens, lockere Abhängigkeit von den Lydiern. |
| Der phönizische Handel wird verdrängt ( Ausnahme Karthago). | ||
| Geldwirtschaft durch Erfindung der Münze in Lydien. Verschuldung des Bauerntums. Folge: Schuldknechtschaft, Sklavenhandel. |
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| ab 740 v. Chr. | Griechenland | Orientalisierender Kunststil, steinerne Monumentalbauten (Tempelbau, Statuenplastik) im Isthmusgebiet und in Ionien. |
| Erste deutliche Hinwendung der Kunst zur Persönlichkeit.Dichtung: Archilochos, Sappho, Alkaios, Tyrtaios von Sparta, Solon von Athen, Ibykos, Anakreon u.a. | ||
| Sogenannte 7 Weise (Philosophen) | ||
| seit 650 v. Chr. | Griechenland | Ehrgeizige Adlige erheben sich an der Spitze der Unzufriedenen zu Tyrannen. Beziehungen zu orientalischen Fürsten (Beispiel Polykrates von Samos zum Pharao Amasis von Ägypten. |
| um 530 v. Chr. | Griechenland | Zur Vermeidung der Tyrannis erstreben Adlige Opponenten einen Rechtsstaat freier Bürger. Tyrannenmord wird sittliche Pflicht und belohnt wie ein olympischer Sieg. |
| Aufschwung des Weingottes Dyonisos (Bacchus). Griechische Mysterienreligion entsteht (Geheimkulte), z.B. zu Ehren der Erdgöttin Demeter (Ceres) in Eleusis, Dadurch soll ein Leben nach dem Tode im Elysium erreicht werden. Kult des Apollo von Delphi (Forderung nach Reinheit und Masshalten)ist mit der Orakelerteilung verbunden. | ||
| Neue Dichtungsgattungen Tragödie und Komödie entstehen | ||
| um 585 v. Chr. | Griechenland | Thales von Milet sagt zum ersten Mal eine Sonnenfinsternis voraus (28.Mai 585). |
| In Ionien treten erste Philosophen auf. Bedeutende Vertreter der frühen griechischen Philosophie: Pythagoras, Xenophanes, Heraklit, Parmenides, Empedokles. | ||
| Aufstieg Athens und Spartas | ||
| 683 v. Chr. | Griechenland /Athen | In Athen hat der Adel das Königtum zum Jahramt gemacht (Archontat). |
| 621 v. Chr. | Griechenland /Athen | Eine Wirtschaftskrise muss bekämpft werden: Drakon tut dies durch Gesetze von "drakonischer" Strenge, die nichts fruchten. |
| 594 v. Chr. | Griechenland /Athen |
Solon gelingt während seines Archontats der Wandel durch Schuldenerlass mit Loskauf der versklavten Bauern. Aufgrund seiner Gesetze wird Solon den 7 Weisen zugezählt. |
| 560 v. Chr. | Griechenland /Athen | Peisisstratos will sich zum Tyrannen machen, scheitert jedoch |
| Griechenland /Athen | Blütezeit der archaischen Vasenmalerei. | |
| um 534 v. Chr. | Griechenland /Athen | Handelsverbindungen nach Etrurien und Südrussland. |
| Zurückdrängung des Adels, Förderung der Bauern | ||
| um 550 v. Chr. | Griechenland /Sparta | Sparta begründet den Peloponnesischen Bund und wird zur Vormacht in Griechenland. Zusammen mit Delphi bekämpft es die Tyrannis. |
| 545 v. Chr. | Griechenland /Sparta | Unterwerfung Ioniens durch die Perser |
| 514 v. Chr. | Griechenland /Athen | Vertreibung des Hippias, der das Volk zugunsten der Tyrannen entpolitisieren will. Kleisthenes stellt die Demokratie wieder her. |
| 508/507 v. Chr. | Griechenland /Athen | Die Lohnarbeiter (Theten) erhalten Zutritt zur Volksversammlung (Ekklesia) und zum Geschworenengericht (Helasia). Rat der 500. Personen, die unter dem Verdacht stehen die Tyrannis anzustreben, können durch das Scherbengericht (Ostrakismos) 10 Jahre aus dem Lande verbannt werden. Der attische Volksstaat wird massgebende Macht in MIttelgriechenland. |
| Blütezeit Griechenlands | ||
| 500 - 338 v. Chr. | Griechenland /Athen | In Zusammenstössen mit dem persischen Weltreich bleibt Griechenland siegreich. Athen wird bedeutende Seemacht, tritt geistig und politisch an die Spitze Griechenlands. (Höhepunkt des Einflusses unter Perikles). Infolge attischen Vormachtstrebens schwere Auseinadersetzungen mit Sparta und Korinth (Peloponnesischer Krieg). Die hellenischen Mächte erschöpfen sich im Kampf zwischen Gewalt und Freiheit. Gegen Ende dieser Periode gewinnt die makedonische Monarchie die Herrschaft in Hellas. |
| 500-494 v. Chr. | Perserkriege Athen / Sparta |
495 Ionischer Aufstand gegen die Perser scheitert. Seesieg der Perser bei Milet. Milet zerstört. |
| 493 In Piräus (Hafen von Athen) wird eine moderne Flotte zur Abwehr der Perser gebaut. | ||
| 490 See-Expedition der Perser gegen Athen. Sieg der Athener bei Marathon. | ||
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Nach dem Tode des Darius I. wird Xerxes perischer König. Er rüstet gegen Griechenland und verbündet sich mit Karthago. |
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480 August: Heldentod des Spartanerkönigs Leonidas mit 300 Spartiaten am Themopylenpass. Xerxes lässt Athen verbrennen. |
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| 464 v. Chr. | Griechenland /Athen | Blütezeit der Kunst: Chorlyriker Simonides und Pindar, Tragiker Aischylos, Maler Polygnot. |
| 461v. Chr. | Griechenland /Athen Sparta |
Sparta: Erhebung der Messenier, Athen sendet Kimon zur Unterstützung. Athen: Perikles und Ephialtes setzen demokratische Reformen durch (u.a. Beseitigung der Staatsaufsicht durch den Aeropag). Kimon wird nach seiner Rückkehr verbannt, das Bündnis mit Sparta gelöst. |
| 454 v. Chr. | Griechenland / Athen | Griechische Flotte in Ägypten durch die Perser vernichtet, Kimon auf Cypern gefallen. |
| Perikles verhandelt ein Abkommen das die Ionier faktisch der persischen Oberhoheit entzieht. | ||
| 448 v. Chr. | Griechenland | Ende der Perserkriege (Kallias-Friede) |
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ellinikí dimokratía
